Taufe

Taufschale

Sie wollen Ihr Kind taufen lassen.  Das freut uns!
An bestimmten Sonntagen im Jahr finden in unserer Gemeinde Taufen statt, meist im Gottesdienst um 10:00 Uhr, manchmal auch in einem Taufgottesdienst um 11:30 Uhr. Bitte erfragen Sie die Termine im Gemeindebüro (0228 - 48 27 56, Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr).

Wenn Sie den passenden Termin gefunden haben, sollten Sie sich mit Pfarrer Rolf Kalhöfer zum Taufgespräch verabreden. Dabei wird über die wichtigsten Inhalte und Fragen gesprochen. Sie erreichen Herrn Kalhöfer über das Gemeindebüro, über pfarrer@evkirchebonn-holzlar.de oder telefonisch unter (0228) 43 00 37.

Für die Taufe brauchen Sie die Geburtsurkunde und Patenbescheinigungen 
Eine Geburtsbescheinigung mit dem Aufdruck "für religiöse Zwecke" liegt meist bei den anderen Geburtsbescheinigungen im Stammbuch. 
Die Patinnen und Paten brauchen eine Patenbescheinigung der Kirchengemeinde, zu der sie gehören.

Wer getauft ist, kann Pate oder Patin werden 
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören, können die Patenschaft übernehmen. Evangelische Christen müssen konfirmiert und mindestens 14 Jahre alt sein. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate zu sein.

Bedeutung der Taufe 
Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling in die evangelische Kirche, und damit in die christliche Gemeinschaft, aufgenommen.

Der Taufspruch
Sprechen Sie darüber mit Pfarrer Rolf Kalhöfer, oder schauen Sie ins Internet: www.taufspruch.de

In jedem Alter kann getauft werden 
Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht.

Viel spricht für eine frühe Taufe 
Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott verspricht den kleinen Kindern seine Liebe ohne Vorleistung -unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.

Taufe und Konfirmation am selben Tag ist möglich 
Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe. Ein Kind, das nicht getauft und im entsprechenden Alter ist, nimmt am Konfirmandenunterricht teil. Im Konfirmationsgottesdienst wird es dann zunächst getauft und anschließend, wie die anderen Konfirmanden auch, eingesegnet.

Die Taufe ist einmalig 
Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.
Die Kirchen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen haben, erkennen die Taufe gegenseitig an.

Eine ökumenische Taufe kann es nicht geben 
Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession.

Bitte während des Gottesdienstes nicht fotografieren oder filmen Während des Gottesdienstes ist es nicht erwünscht. Aber anschließend können Sie ungestört Bilder machen.

Eine Taufe ist kostenlos

Wann endet das Patenamt? 
In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. In der katholischen Kirche endet die Patenschaft nicht.

In unserem Kindergarten sind auch ungetaufte Kinder willkommen
Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt.

Am selben Tag kirchliche Heirat und Kindstaufe 
Das geht. Sprechen Sie mit Pfarrer Rolf Kalhöfer! 

Segnung statt Taufe?  
Wenn Eltern möchten, dass ihr Kind erst im Jugend- oder Erwachsenenalter getauft wird, kann das kleine Kind wird in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet werden. Allerdings ersetzt die Segnung nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht die Kirchenmitgliedschaft. 
Wenn Sie dieses Thema interessiert, sollten Sie mit Pfarrer Rolf Kalhöfer darüber sprechen!