Neue Liturgie

Liturgische Neuerungen in unseren Gottesdiensten
Seit dem Beginn des neuen Kirchenjahes am 2. Dezember 2007 sollen die Gottesdienste noch vielgestaltiger werden als bisher und zugleich im liturgischen Ablauf noch besser nachvollziehbar. Diesen Spagat hoffen wir mit dem neuen Gottesdienstblatt erfolgreich gelöst zu haben. Wir, d.h. das Presbyterium und der Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik, haben uns dazu entschlossen, dieselbe Liturgie in drei unterschiedlichen Musikstilen zu feiern: traditionell, neues geistliches Liedgut, aus Taizé.
Ganz wichtig: Die Auswahl der Lieder im Gottesdienst bleibt davon unberührt. Sie finden das Gottesdienstblatt ganz vorne im Gesangbuch. Zur besseren Orientierung wird jeder Liturgieform eine Farbe zugeordnet.
Und so sieht das Gottesdienstblatt aus:
Liturgie mit traditionellen Gesängen (A) auf den Seiten 1-4
Liturgie mit dem neuen geistlichen Liedgut (B) auf den Seiten 5-8
Liturgie mit Taizé-Gesängen (C) auf den Seiten 9-11.

Dieses Konzept mag auf manche von Ihnen abschreckend wirken, weil die größere Vielfalt das Mitsingen erschwert. Wir sind uns dessen bewusst. So wird es in den nächsten Monaten darum gehen, vor allem die zweite und dritte Form (die erste entspricht in großen Teilen der heutigen) behutsam in unseren Gottesdiensten einzuführen. Wir haben viel Mühe darauf verwandt, das Gottesdienstblatt so zu gestalten, dass Sie den Gottesdienst ohne große Schwierigkeiten mitfeiern können. Der Liturg, der den Gottesdienst leitet, entscheidet in Absprache mit der Kirchenmusikerin darüber, in welcher musikalischen Form der Gottesdienst am Sonntag gefeiert wird. Bei Familiengottesdiensten wird es in der Regel die Form B sein, bei den übrigen Gottesdiensten häufiger Form A als Form C.
Herzliche Einladung, diese Gottesdienste mitzufeiern!